Schockdiagnose Krebs: Mehr tun dank moderner Therapien

Autor: Dr. Sascha Bock

Eine Brustkrebszelle hält sich nicht an die Regeln. Sie ist riesengroß, polyploid und kann in umliegende Gewebe invadieren. © fotolia/royaltystockphoto

Der Hausarzt gilt bei Patienten mit Malignom gemeinhin als derjenige, der regelmäßig das Blutbild bestimmt. Die Onkologin Professor Dr. Jutta Hübner sieht hier ungenutztes Potenzial. Schließlich mutiert Krebs immer mehr zur chronischen Erkrankung. Noch vor Therapiestart sollten Sie daher ins Spiel kommen.

Den Moment der Diagnose Krebs beschreiben Patienten kurz darauf oft so: „Es war, als ob mir jemand den Boden unter den Füßen weggezogen hat.“ Obwohl viele Fachärzte dieses Gefühls­chaos wahrnehmen, überladen sie die Betroffenen mit gut gemeinten Details: Erst machen wir eine neoadjuvante Chemo, die OP kann brusterhaltend erfolgen und die weitere Behandlung dauert mindestens fünf Jahre, vielleicht auch zehn. Völlig übersättigt mit Informationen schlagen die Patienten dann beim Hausarzt auf.

Zwar sollte initial durchaus vermittelt werden, dass es therapeutische Möglichkeiten gibt, sagte Professor Dr. Jutta­ Hübner, Klinik für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie am...

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