Schwindel - die Diagnose mit einfachen Mitteln eingrenzen

Autor: Dr. Stefanie Kronenberger, Foto: thinkstock

Nicht jeder junge Patient, der mit Schwindel in die Praxis kommt, muss umgehend zum HNO-Arzt oder zum Neurologen. Machen Sie sich ruhig zuerst selbst ein Bild.

Fall 1:

Eine Zwölfjährige klagt über passagere Anfälle von unspezifischem Schwindel. Im Sportunterricht hat sie eine kurze Bewusstlosigkeit mit klonischen Zuckungen erlitten. An diesem Morgen hatte sie nicht gefrühstückt und nur etwas Tee getrunken, berichtete Dr. Ulrich Seidel von der Kinderklink Worms.


Die Verdachtsdiagnose: vasovagaler Schwindel bei Hypoglykämie und Hypovolämie. Das Mädchen unterzog sich einer Kipptischuntersuchung, die vasovagale Funktionsstörung wurde bestätigt.


Oft bestehen in solchen Fällen unspezifische Begleitsymptome wie Kopf- oder Bauchschmerzen, die nicht auf Analgetika ansprechen. Typische Vorboten sind Schwarzwerden vor Augen und Kaltschweißigkeit. Die...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.