Senioren am Steuer in der Grauzone

Autor: Maria Weiß

Einmal um den Block fahren reicht zum Test der Fahrtüchtigkeit nicht aus. © fotolia/and.one

„85-Jährige verwechselt Gas und Bremse und überrollt beim Einparkversuch den eigenen Ehemann“ – solche Meldungen scheinen sich zu häufen. Die Diskussion um Tests für Senioren und einen möglichen Führerscheinentzug hat daher an Fahrt aufgenommen.

Es ist nicht zu leugnen: Mit steigendem Alter nehmen auch bei Gesunden bestimmte kognitive Fähigkeiten ab und spätestens ab 75 Jahren sind Senioren häufiger Hauptverursacher von Unfällen mit Personenschaden als andere Altersgruppen.

Vor allem das altersbedingte Nachlassen sogenannter fluider kognitiver Funktionen lässt ältere Menschen am Steuer zur Gefahr werden, erklärte Professor Dr. med. Dipl. Psych. Dipl.-Ing. Michael Falkenstein vom Leibniz Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund. Für die Beherrschung von komplexen Verkehrssituationen haben vor allem Dinge wie geteilte Aufmerksamkeit, visuelle Suche, Inhibition von irrelevanten Reizen und Mehrfachtätigkeiten Relevanz.

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