Sex, Drogen und Alkohol können reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom auslösen

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Egal ob Sex, Drogen oder Alkohol – Donnerschlag-Kopfschmerzen fordern Verzicht. © Pixabay und iStock/AndreyPopov

Rezidivierende Donnerschlag-Kopfschmerzen sollten den Verdacht auf ein reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom wecken. Vor allem wenn Triggerfaktoren bekannt sind und atypisch lokalisierte intrazerebrale Blutungen oder kryptogene Schlaganfälle auftreten.

Die Freude am Sex wurde einem 50-Jährigen durch massive Kopfschmerzen schlagartig verdorben – und das gleich zweimal innerhalb weniger Tage. Beide Male suchte er die Klinik auf. Dort fand sich jeweils ein unauffälliger Neurostatus. Das MRT zeigte allerdings zwei atypische lobäre intrazerebrale Blutungen, beim ersten Mal links frontal, beim zweiten Mal okzipital rechts. Temporopolar links war zudem eine ältere Läsion zu sehen. In der Subtraktionsangiographie stellten sich bei der ersten Untersuchung in mehreren Versorgungsgebieten segmentale irreguläre Gefäßkaliber dar, die bei der zweiten Untersuchung schon fast verschwunden waren.

Starkes Pressen, Husten oder Sex als Triggerfaktoren

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