Spirometrie deckt Vocal Cord Dysfunction besser auf als Laryngoskopie

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Die Spirometrie ist immer noch das beste Mittel, um die VCD zu diagnostizieren. © wikimedia/Jmarchn (CC BY-SA 3.0)

Die Stimmlippen lassen sich via Laryngoskop gut einsehen. Zur Erkennung der Vocal Cord Dysfunction, die Giemen und Luftnot verursacht, eignet sich die Untersuchung aber kaum.

Der Vocal Cord Dysfunction (VCD) liegt ein paradoxes in­spiratorisches Verschließen der Stimmlippen zugrunde. Klinisch zeigt sie sich vor allem durch Giemen, Luftnot, inspiratorischen Stridor und Husten. Das führt oft dazu, dass sie als Asthma fehldia­gnostiziert wird, schreiben Dr. Philip­ Taramarcaz­ von der Abteilung für Immunologie und Allergologie der Universitätskliniken Genf und Kollegen.

Entsprechend gibt es kaum valide Daten zur Prävalenz. Studien ermittelten an Patienten, die wegen Atemnot in die Notaufnahme kamen, Raten zwischen 2,5 und 22 %. Frauen trifft es 2- bis 4-mal häufiger als Männer. Die Ursachen können sowohl funktioneller als auch organischer Natur sein (z.B....

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