Stationäre Typ-2-Diabetespatienten profitieren von künstlichem Pankreas

Autor: Dr. Judith Lorenz

Eine automatisierte Insulingabe ist auch bei Typ 2 von Vorteil. © iStock/kckate16

Bei vielen Typ-2-Diabetespatienten kann während eines stationären Aufenthalts mittels konventioneller subkutaner Insulintherapie keine adäquate Blutzuckereinstellung gewährleistet werden. Abhilfe verspricht der Einsatz eines künstlichen Pankreas. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie.

Der Grund für die schwierige glykämische Kontrolle sind vielfältige Störfaktoren: Unter anderem beeinflussen während der Hospitalisierung Erkrankungen, Veränderungen der Ernährung sowie Medikamentennebenwirkungen den Blutzuckerhaushalt der Patienten.

Closed-Loop-Systeme, die die Funktion der gesunden Bauchspeicheldrüse nachahmen und die Insulinabgabe automatisch an den Glukosespiegel anpassen, scheinen – insbesondere bei Typ-1-Diabetes­patienten – die glykämische Kon­trolle zu verbessern. Ob auch Typ-2-Diabetes­patienten von dieser Technologie profitieren, hat Dr. Dr. Lia Bally von der Universitätsklinik Bern zusammen mit weiteren schweizerischen und britischen Kollegen untersucht.

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