Steigende Inzidenz und wachsende Herausforderungen bei Endokarditiden

Autor: Dr. Sascha Bock

Degenerative Klappenleiden erhöhen das Endokarditisrisiko. Dieses Beispiel zeigt eine fibrinös-ulzeröse Entzündung der Aortenklappe. Degenerative Klappenleiden erhöhen das Endokarditisrisiko. Dieses Beispiel zeigt eine fibrinös-ulzeröse Entzündung der Aortenklappe. © wikimedia/Patho

Infektionen des Endokards gewinnen wieder an Relevanz. Denn nicht zuletzt der technische Fortschritt in der Medizin schafft neue Risikopatienten. Der klinische Alltag muss sich an die veränderten Situationen anpassen.

Zwischen 1970 und 2000 hatte die Inzidenz der infektiösen Endokarditis jährlich noch bei 5–7 Fälle pro 100 000 Personenjahre gelegen. Innerhalb der folgenden elf Jahre stieg sie auf etwa 15/100 000. Und noch immer handelt es sich um eine potenziell tödliche Erkrankung, betonen Dr. Scott A. Hubers und Kollegen von der Mayo Clinic in Rochester. Mykotische Aneurysmen als vaskuläre Manifestation beispielsweise gehen mit einer Mortalität von 30 % einher – bei einer Ruptur sterben sogar 80 % der Betroffenen­.

Degenerative Klappenleiden und Klappenprothesen, aber auch Diabetes und Immunsuppression zählen zu den Risikofaktoren für eine Endokarditis. Der zunehmende Gebrauch von linksventrikulären...

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