TAVI: „Der Katz-Index ist ein wichtiger Risikoprädiktor, den wir zu selten anwenden“

Autor: Manuela Arand

Es ist unsinnig, einen Patienten mit stark reduzierter Lebenserwartung noch einem Eingriff zu unterziehen. © iStock.com/Ugreen

Der Transkatheter-Klappenersatz ist das Verfahren der Wahl bei der Aortenstenose des Hochrisikopatienten. Nach welchen Kriterien aber entscheidet sich, bei welchem Patienten auch die TAVI nicht mehr angezeigt ist?

Die Begleiterkrankungen, die eine Indikation zur Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) begründen, verschlechtern zugleich auch die Prognose. Das erschwere die Beurteilung, ob die minimal-invasive Methode tatsächlich angebracht ist oder nicht, erklärte Professor Dr. Julinda Mehilli, Chefärztin der Kardiologie am Zentralklinikum Bad Berka. Gemäß der aktuellen Leitlinie der European Society of Cardiology spräche praktisch alles für die TAVI, was die Situation kompliziert macht: ein hohes Alter des Patienten, Komorbiditäten wie Leberzirrhose, Niereninsuffizienz oder COPD, Gebrechlichkeit sowie eingeschränkte Mobilität.

Die TAVI-Prognose mit Komorbidität fällt immer schlechter aus als...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.