Testosteron für alte Männer – Risiko und Nutzen unter der Lupe

Autor: Dr. Dorothea Ranft

© fotolia/Halfpoint

Der Nutzen einer Testosteron-Substitution bei hypogonadalen älteren Männern ist nach wie vor umstritten. Kann der Hormonersatz die Knochen stärken und kognitiven Abbau bremsen? Oder vergällen vermehrt auftretende Myokardinfarkte den Traum vom Jungbrunnen? Die neuesten Studienergebnisse im Überblick:

Koronare Herzkrankheit:

In letzter Zeit mehrten sich Berichte, wonach eine Testosteronsubstitution das kardiovaskuläre Risiko erhöhen kann. Eine retrospektive US-amerikanische Kohortenstudie kommt jedoch zum gegenteiligen Schluss.1 Analysiert wurden Daten von fast 45 000 im Schnitt 60-jährigen Männern mit Androgendefizit. Die mit Testosteron Behandelten hatten während des gut dreijährigen Follow-ups sogar ein geringeres Herz-Kreislauf-Risiko. Die adjustierte Hazard Ratio für den kombinierten Gefäßendpunkt (Herzinfarkt, Schlaganfall etc.) verringerte sich im Vergleich zu Placebo um etwa ein Drittel (HR 0,67).

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.