Thema Glutensensitivität heiß umstritten

Autor: Dr. Andrea Wülker, Foto: fotolia

Immer mehr Menschen in industrialisierten Ländern ernähren sich glutenfrei oder verzichten auf Weizen. Dies, so berichten sie, verbessert bestimmte Krankheitserscheinungen und steigert ihre Lebensqualität. Die Suche nach Zeichen der Weizenallergie oder Zöliakie ergibt: nichts. Ist die nichtallergische Glutensensitivität etwa reine Einbildung?

Die Nachfrage nach glutenfreien Lebensmitteln ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Fast jeder fünfte Amerikaner kauft heute glutenfreie Produkte – obwohl sie deutlich mehr kosten als herkömmliche Nahrungsmittel. Sie tun es, weil sie Bauchweh und Blähungen, Hautausschläge, Gelenkschmerzen oder eine Depression haben. Diese und noch zahlreiche weitere Beschwerden sollen sich unter glutenfreier Kost zumindest subjektiv deutlich bessern.

Die Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität (NZGS) ist definiert als ein weizen- oder glutenabhängiges Krankheitsbild, das den definierten Kriterien der autoimmunen (Zöliakie) oder allergischen Genese (Weizen- bzw. Getreideallergie) nicht entspricht,...

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