Tötung des Partners nur selten im Affekt

Autor: Friederike Klein

Neben der Partnerin töten Männer nicht selten auch ihre Kinder oder andere nahestehende Personen. © Thinkstock

Den Ehe- oder Intimpartner umzubringen, hat in der Regel nichts mit einer Tötung im Affekt zu tun. In vielen Fällen ist die Tat geplant oder es ließen sich länger bestehende Beweggründe nachweisen. Auch psychisch relevante Störungsbilder spielen eine erhebliche Rolle.

 

In den 1960er-Jahren postulierte der forensische Psychiater Wilfried Rasch, dass die Ermordung des aktuellen oder früheren Intimpartners idealtypisch für eine Tötung im Affekt sei. Doch diese Sicht greift zu kurz. Derartige Delikte im Rahmen von aktuellen oder beendeten intimen Beziehungen sind so vielschichtig, wie andere Tötungsdelikte auch, erläuterte Professor Dr. Norbert Leygraf vom Institut für Forensische Psychiatrie der Universität Duisburg-Essen.

Den Weg frei machen für eine neue Partnerschaft

Wilfried Rasch hatte in seinen Untersuchungen Tötungen aus finanziellen Gründen oder um den Weg für eine neue Partnerschaft frei zu machen, ausgeschlossen. Tatsächlich machen solche...

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