Fall-Quiz 5 Traurig, schlapp und müde

Autor: Reinhold Klein

Eckpfeiler der Depressions-Diagnostik ist die Anamnestik hinsichtlich der Hauptsymptome. Eckpfeiler der Depressions-Diagnostik ist die Anamnestik hinsichtlich der Hauptsymptome. © 20250813_erschoepft_Yakobchuk

Psychische Störungen sind häufig. Woran denken Sie, wenn Patienten über Müdigkeit, Libidoverlust, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme und Konzentrationsstörungen klagen? Wie können Sie in der Praxis rasch eine Depression ausschließen? Welche somatischen Ursachen kommen als Diagnose infrage? Beantworten Sie diese Fragen zuerst und lesen erst dann weiter. Haben Sie richtig gelegen?

Was ist das Problem?

Die inzwischen 40-jährige Patientin (Abb. 1) – wir kennen sie bereits vom Fall 4 in der Ausgabe 15/2017 (vgl. Abb. 2) – meldet sich acht Jahre später erneut. Sie sei nicht mehr in die Praxis gekommen, weil die Diagnose "Krätze" sie gekränkt habe. Vor zwei Jahren sei eine Schilddrüsenentzündung festgestellt worden – voll substituiert. Seither fühle sie sich schlapp, könne sich zu nichts aufraffen. Weiterhin bestünden Libidoverlust, Appetitlosigkeit, Konzentrationsstörungen und eine Gewichtsabnahme von 10 kg in zwei Jahren.

Welche Erkrankung vermuten Sie?

Was die Patientin am Telefon vorbringt, lässt prima vista an eine Depression denken. Die Störung dauert nunmehr seit…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.