Ulcus cruris: Arterielle Geschwüre treten typischerweise am Fuß auf

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Allein das Vorliegen von Ulzera belegt noch keine kritische Ischämie. © Fotolia/nedomacki

Ein Ulcus cruris wird kaum übersehen, aber bei der Ursache kann es leicht zu Verwechslungen kommen. Häufig wecken bereits Lokalisation und Symptome den Verdacht auf ein arterielles Geschwür. Es könnte allerdings auch eine gemischte Genese vorliegen.

Das Ulcus cruris arteriosum entwickelt sich meist auf dem Boden einer peripheren Verschlusskrankheit (pAVK). Die anhaltende Minderperfusion führt zu einer Ischämie mit Nekrosen, die rasch exulzerieren können. Neben der Arteriosklerose kommen auch akute Gefäßverschlüsse, Embolien und eine diabetische Makroangiopathie (v.a. der kruropedalen Arterien) in Betracht.

Wichtige Hinweise auf die Ursache liefert oft schon die Lokalisation: Typisch für das arterielle Ulcus cruris ist der Befall von Zehen und Füßen sowie der medialen oder prätibialen Unterschenkel. Bei liegenden Patienten kommen Geschwüre an druckbelasteten Arealen wie Ferse oder Wade hinzu, schreiben Dermatologen um Dr. Janine­...

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