Ungesunde Essensrhythmen sind gerade für Herzkranke gefährlich

Autor: Michael Brendler

Das Risiko für einen weiteren Infarkt vervierfacht sich bei einem ungesunden Essensrythmus – da helfen auch keine Statine. © iStock/donskarpo

Essen kurz vor dem Schlafengehen und kein Frühstück: Das ist nicht nur eine Adipositaseinladung. Besonders übel scheinen dem Körper schlechte Ernährungsgewohnheiten nach einem Herzinfarkt mitzuspielen.

Nach einem STEMI, einem ST-Hebungsinfarkt, stehen die Chancen nicht zum Besten. Etwa 10 % der Patienten müssen laut Statistik im folgenden Jahr mit dem Tod rechnen.

Brasilianische Wissenschaftler gingen der Frage nach, ob das Ernährungsverhalten bei diesen kardio­vaskulär gefährdeten Patienten ein Risikofaktor ist. Im Gegensatz zu den Studien, die ausgewählte Nahrungsmittel untersuchten, wollten die Forscher wissen, ob vielleicht auch die Essenszeiten das Risiko für schlechtere Outcomes erhöhen. 113 STEMI-Patienten im Durchschnittsalter von 60 Jahren wurden untersucht und über ihre Essgewohnheiten befragt.

Wer an mindestens drei Tagen pro Woche auf sein Frühstück verzichtete oder sich...

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