Vaskuläre Fehlbildungen: Sklerosierungs- und Embolisationsverfahren der OP vorziehen

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Ein 55-Jähriger mit pulmonalen arteriovenösen Fisteln (s. Pfeil, links) wurde mit „Stöpseln“ aus Nitinol-Draht behandelt, die arteriovenöse Malformation in der Wade eines 58-Jährigen (rechts) mittels Flüssigembolisat. © Dudeck O et al. internist prax 2018; 58: 559-568

Venöse und lymphatische Malformationen sind die häufigsten angeborenen Gefäßanomalien und werden bei Auffälligkeiten meist durch perkutane Sklerosierung beseitigt. High-flow-Malformationen wie arteriovenöse Fisteln erfordern in erster Linie Embolisationsverfahren.

Vaskuläre Anomalien können prinzipiell in jedem Körper­abschnitt auftreten und stellen aufgrund ihres sehr heterogenen klinischen Spektrums eine besondere diagnostische und therapeutische Herausforderung dar, erklären Professor Dr. Oliver Dudeck, Mikrotherapeut in der Privatklinikgruppe Hirslanden in Zürich, und Kollegen. Die Einteilung erfolgt heute meist systematisch anhand klinischer und biologischer Kriterien entsprechend der Kriterien der interdisziplinären International Society for the Study of Vascular Anomalies (ISSVA). Dabei unterscheidet die ISSVA zwei Gruppen von vaskulären Anomalien: Gefäßmalformationen und -tumoren.

Häufigste Gefäßtumoren sind infantile Hämangiome mit...

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