Verdauungsapparat gut aufgelegt

Medizin und Markt , Fortbildung Autor: Ute Ayazpoor

Lebende Mikroorganismen korrigieren die Dysbiose bei Darmerkrankungen. © iStock/jamesbenet

Gastrointestinale Erkrankungen wie Reizdarmsyndrom, Divertikelkrankheit und Colitis ulcerosa lassen sich mithilfe von Mikroorganismen behandeln. Denn sie beruhen u.a. auf einer Dysbiose.

Das Interesse am Mikrobiom wächst. Zu Recht, sprechen doch immer mehr Forschungsergebnisse für einen Zusammenhang zwischen der Diversität und Veränderungen im Mikrobiom und der Pathogenese diverser Erkrankungen – u.a. des Gastrointestinaltrakts. So gehen viele Beschwerden auf ein Ungleichgewicht der Mikroorganismen zurück und können z.B. durch die Zufuhr von Probiotika therapiert werden, erläuterte Professor Dr. Heiner­ Krammer­, Praxis für Gastroenterologie und Ernährungsmedizin am Deutschen End- und Dickdarmzentrum Mannheim.

Kontrabiotika stecken zum Beispiel im Brokkoli

Ein Probiotikum ist unbedingt von einem Präbiotikum abzugrenzen, so Prof. Krammer. Ersteres umfasst lebende...

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