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Biologika gegen Erblindungsgefahr Wenn der Behçet ins Auge geht

Autor: Dr. Sonja Kempinski

Wenn es schlecht läuft, verlieren Menschen mit okulärem Morbus Behçet ihr Augenlicht für immer. Wenn es schlecht läuft, verlieren Menschen mit okulärem Morbus Behçet ihr Augenlicht für immer. © Frank Täubel – stock.adobe.com

60 bis 80 % der Behçet-Patienten entwickeln eine Augenbeteiligung. Früher kostete dies drei Viertel der Betroffenen das Sehvermögen. Das ist zum Glück vorbei: Dank des Einsatzes von Biologika kommt es heute bei den allermeisten Patienten zur kompletten Remission der okulären Manifestation.

Orale Aphthen, genitale Ulzerationen und intraokuläre Entzündungen sind die Kennzeichen des ­Morbus ­Behçet. Hinzu kommen Hautläsionen, vaskuläre und neurologische Manifestationen. Hintergrund der chronisch-rezidivierenden Multisystemerkrankung ist eine Kleingefäßvaskulitis, schreiben Dr. ­Sanaz ­Farrokhi und Professor Dr. Nicole Stübiger, beide von der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Die Ursache der Erkrankung ist unklar. Vermutlich lösen genetische Faktoren oder Infektionen eine autoimmune oder autoinflammatorische Reaktion aus. Betroffen sind vor allem Männer im dritten Lebensjahrzehnt. Die an sich seltene Erkrankung ist besonders…

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