Zöliakie: Glutenfreie Ernährung ermöglicht normales Leben

Autor: Theo Uhlir, Foto: fotolia

Wenn Sie weder Spaghetti, noch Brot oder Bier genießen können, ohne dafür mit schweren Verdauungsstörungen "bestraft" zu werden, dann leiden Sie unter Glutenunverträglichkeit. Zöliakie, wie Ärzte die Erkrankung nennen, ist nicht heilbar, doch eine konsequente Umstellung auf glutenfreie Lebensmittel ermöglicht ein normales Leben.

Gluten ist ein Sammelbegriff für Getreide-Eiweiße, die in den gängigsten Getreidearten enthalten sind. Die Unverträglichkeit gegenüber Gluten heißt Zöliakie und kann bereits in den ersten Lebensjahren auftreten, manchmal auch erst im Erwachsenenalter. Das Problem: Gluten kommt in unzähligen Lebensmitteln vor, oft auch in versteckter Form.

Unterversorgung des Körpers

Früher dachte man, Zöliakie sei eine extrem seltene Krankheit. Zöliakie weist sowohl Merkmale einer Allergie als auch einer Autoimmunerkrankung auf und äußert sich durch eine chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut, aufgrund von Kontakt mit – selbst geringen Mengen – Gluten.

Die Folge ist eine verminderte Aufnahme von...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.