ADHS: Mit Psychoedukation und Medikamenten das Chaos bewältigen

Autor: Dr. Alexandra Bischoff

Neben einer medikamentösen Behandlung kann auch Sport und Bewegung entlastend wirken. Neben einer medikamentösen Behandlung kann auch Sport und Bewegung entlastend wirken. © fotolia/eyeQ

Erhöhte Stressintoleranz, emotionale Labilität und schlechtes Zeitmanagement schränken Erwachsene ADHS-Patienten besonders ein. Die Pharmakotherapie steht für sie an erster Stelle. Vorher und während der Behandlung müssen aber mehrere Parameter überprüft werden.

Schränkt die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung Patienten moderat bis schwer ein und geht mit Funktionsstörungen einher, gilt sie als behandlungsbedürftig. Mittel der Wahl ist Methylphenidat (MPH), schreiben Dr. Alexandra Philomena­ Lam­ von der Biologischen Psychologie der Universität Oldenburg und Kollegen. Vor der Gabe eines ADHS-Medikaments sollten allerdings folgende Untersuchungen erfolgen – auch in Hinblick auf mögliche Nebenwirkungen:

  • EKG durchführen
  • Blutdruck und Puls messen
  • Gewicht kontrollieren
  • Routinelabor (inkl. Schilddrüse)

Zudem empfehlen die Autoren, Blutdruck und Puls bei jeder Dosisanpassung und im Verlauf mindestens alle sechs Monate zu kontrollieren. ...

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