Aggressiv und depressiv: Männerspezifische Symptome erfordern männerspezifische Maßnahmen

Autor: Ulrike Viegener

Männerspezifische Symptome erfordern männerspezifische Maßnahmen. © fotolia/olly

Bei Depressionen ist die Geschlechterkluft ganz offensichtlich: Anders als Frauen sind depressive Männer oft risikofreudig und schnell aggressiv. Sie profitieren von einer Psychotherapie, die diese „männlichen“ Symptome und Verhaltensmuster berücksichtigt.

Niedergeschlagen, antriebslos, ständig grübelnd und sozial zurückgezogen – der Prototyp eines Depressiven. Studien zufolge trifft die genannte Symptomkonstellation vor allem auf weibliche Patienten zu. Männliche zeigen dagegen häufiger Aggressivität, Irritierbarkeit und exzessiven Alkoholkonsum. Ihre Erkrankung wird daher oft übersehen bzw. falsch gedeutet.

Antidepressive Therapien mussten bisher nur dem Prototyp der Depression „standhalten“. Doch greifen sie auch bei männerspezifischen Symptomen? Dies fragte sich eine Forschergruppe um die Soziologin Vanessa Rößner­ vom Klinikum Wahrendorff in Sehnde. In einer Studie verglichen sie eine geschlechterneutrale mit einer -spezifischen...

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