Alte orale Antikoagulanzien auf dem Schirm behalten

Medizin und Markt , Fortbildung Autor: Maria Weiß

Welcher orale Gerinnungshemmer ist am besten geeignet? © iStock/Hailshadow

Nicht-Vitamin-K-antagonistische orale Antikoagulanzien haben die Möglichkeiten der oralen Gerinnungshemmung deutlich bereichert und verdrängen in vielen Indikationen die Vitamin-K-Antagonisten. Doch nicht alle Patienten profitieren. Real-Life-Daten zeigen in einigen Bereichen Vorteile für die klassischen Substanzen.

Schon beim Zulassungsstatus der nicht-Vitamin-K-ant­agonistischen oralen Antikoagulanzien (NOAK) ist eines zu beachten: Während Vitamin-K-Antagonisten (VKA) historisch bedingt eine sehr breite Zulassung zur Prophylaxe und Therapie thrombotischer Ereignisse besitzen, gibt es für die neueren Gerinnungshemmer diesbezüglich Einschränkungen. Kontraindiziert sind sie auf jeden Fall bei mechanischem Klappenersatz – hier dürfen nur VKA zum Einsatz kommen, berichtete Privatdozent Dr. Christoph Sucker vom Gerinnungszentrum Berlin.

Die Zulassung bei Vorhofflimmern beschränkt sich bei den NOAK zudem auf nicht-valvuläres Vorhofflimmern (VHF). Außerdem wiesen die in die Zulassungsstudien...

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