Antikoagulans-Wahl auch von der Adhärenz und der Begleittherapie abhängig machen

Medizin und Markt , Fortbildung Autor: Dr. Dorothea Ranft

Zur Therapie venöser Thromboembolien kommen VKA und NOAK infrage. © iStock/Image Source

Bei der oralen Antikoagulation hat sich einiges getan: Nachdem jahrzehntelang die Vitamin-K-Antagonisten dominierten, stehen inzwischen auch nicht-Vitamin-K-antagonistische orale Antikoagulanzien zur Verfügung. Wen sollte man darauf einstellen und wen eher nicht?

Bei Phenprocoumon, Warfarin und Acenocoumarol muss die Gerinnung regelmäßig kontrolliert werden. Dieser vermeintliche Nachteil ist in Wirklichkeit ein Vorteil, erklärte Dr. Christoph­ Soppa, Pädiater in München. Denn anhand der INR (International Normalized Ratio) kann der Arzt jederzeit ermitteln, ob sich ein Patient mit seiner Gerinnung noch im Zielbereich befindet, und bei Bedarf die Dosis ändern.

Auch der Patient kann im Rahmen des Selbstmanagements die Gerinnung kontrollieren. Der Vorteil: Wer seine Werte selbst misst und die Dosis des Vitamin-K-Antagonisten (VKA) entsprechend anpasst, befindet sich erfahrungsgemäß länger im Zielbereich. Eine TTR (Time in Therapeutic Range) von...

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