Antikörper verzögert Typ-1-Diabetes um zwei Jahre

Autor: Dr. Judith Lorenz

Der präventive Effekt des Antikörpers ist im ersten Jahr am stärksten. © Kateryna_Kon – stock.adobe.com

Lässt sich der Ausbruch von Typ-1-Diabetes hinausschieben? Diese Frage treibt Forschungsgruppen weltweit an. Nun wurde das Potenzial des Antikörpers Teplizumab bei Verwandten von Patienten mit Typ-1-Diabetes getestet – mit Erfolg.

Einem manifesten Typ-1-Diabetes gehen zwei asymptomatische Stadien voraus: Zunächst treten Autoantikörper in Erscheinung, danach setzt eine Glukosetoleranzstörung ein, die schließlich in das Endstadium, die insulinpflichtige Hyperglykämie, mündet. Eine immunmodulatorische Therapie bei Hochrisikopersonen kann den Erkrankungsbeginn jedoch deutlich hinauszögern, wie das Forscherteam um Professor Dr. Kevan C. Herold, Universität Yale, New Haven, herausfand.

Von Teplizumab, einem monoklonalen anti-CD3-Antikörper, ist bekannt, dass dieser gezielt die an der Zerstörung der Betazellen beteiligten CD8+ T-Lymphozyten modifiziert und nachweislich die Abnahme der Insulinproduktion bei kürzlich...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.