Aphasie und Gedächtnisverlust auf dem Volksfest

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Statt des vielen Bieres war das KO-Kriterium ein Schlag auf den Hals. © fotolia/Peter Atkins

Ein 26-Jähriger suchte reichlich alkoholisiert nach einem Volksfest in Begleitung seiner Freunde das Klinikum auf, weil ihm die rechte Hand schmerzte. Noch im Warteraum sackte er zusammen.

Auf dem Fest geriet ein junger, betrunkener Mann in eine Rauferei, Schläge auf den Kopf erhielt er dabei jedoch nicht. Dies berichteten seine Freunde, die ihn in die Klinik gebracht hatten. Die Sache schien also klar – die Hand hatte er sich beim Zuschlagen beschädigt und der Alkohol hatte das Bewusstsein getrübt. So kann man sich täuschen!

Im Gesicht fanden sich tatsächlich keine Prellmarken. Mit weiten Pupillen und erhaltener Reaktion auf Schmerzreize schaffte der 26-Jährige auf der Glasgow Coma Scale (GCS) gerade mal 10 Punkte. Was tun? Die Regel lautet: Bei einem GCS-Wert < 15 sollte man innerhalb von zwei Stunden nach einem Trauma ein CT durchführen. Die 10 Punkte wären bei dem...

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