Asthma bronchiale durch Magnetfelder

Autor: Birgit Maronde

© thinkstock

Eine aktuelle US-Studie spricht dafür, dass Kinder vermehrt an Asthma bronchiale erkranken, wenn ihre Mütter in der Schwangerschaft Magnetfeldern ausgesetzt waren. Die erhobenen Daten sprechen für eine lineare Dosis-Wirkungs-Beziehung.

In der prospektiven Kohortenstudie wurden 626 Kinder ab der Geburt bis zu 13 Jahre lang beobachtet. Alle ihre Mütter hatten während der Schwangerschaft ein Messgerät für elektromagnetische Strahlung getragen. 130 Kinder entwickelten ein Asthma, 80 % von ihnen innerhalb der ersten fünf Lebensjahre.

Jeder Anstieg der mütterlichen Magnetfeld-Exposition um 1mG war mit einem Anstieg des Asthmarisikos um 15 % assoziiert. Dieser Effekt wurde signifikant verstärkt, wenn auch die  Mutter unter Asthma litt.

Dr. De-Kun Li et al., Arch Pediatr Adolesc Med. 2011, online first

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