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Auch pädiatrische MS zeigt Fortschritte bei Krankheitsverläufen

Autor: Dr. Judith Lorenz

Bei einer MS-Diagnose im Kindesalter, erreichen Patienten mittlerweile seltener einen EDSS von 4 und 6. Bei einer MS-Diagnose im Kindesalter, erreichen Patienten mittlerweile seltener einen EDSS von 4 und 6. © WindyNight – stock.adobe.com

Vom diagnostischen und therapeutischen Fortschritt profitieren auch solche MS-Patienten, die bereits im Kindes- oder Jugendalter erkranken. Im Vergleich zu früheren Zeiten müssen sie heute mit weniger Behinderungen rechnen.

Die Prognose von Erwachsenen mit Multipler Sklerose hat sich in den vergangenen Jahrzehnten dank effektiver Diagnose- und Behandlungsstrategien sowie immer wirksamerer Medikamente deutlich verbessert. Obwohl viele der neuen Substanzen im Kindes- und Jugendalter nicht zugelassen sind, beobachten italienische Forscher um Dr. Damiano Baroncini vom Multiple-Sklerose-Zentrum im italienischen Gallarate auch bei pädiatrischen MS-Patienten deutlich günstigere Krankheitsverläufe als früher.

Seltener moderate und schwere Behinderungen

Das Risiko, einen EDSS von 4 bzw. 6 zu erreichen, ist seit Anfang der 1990er Jahre um 50–70 % gesunken, berichten die Kollegen. Sie hatten auf Basis des…

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