Beginnende Hyperthyreose besonders im Alter gefährlich und therapiebedürftig

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Schon die leichte Schilddrüsenüberfunktion ist mit erheblichen Risiken verbunden. Schon die leichte Schilddrüsenüberfunktion ist mit erheblichen Risiken verbunden. © iStock/Mohammed Haneefa Nizamudeen

Eine latente Hyperthyreose birgt einige Gefahren: vom Vorhofflimmern bis zur Osteoporose. Ein Experte plädiert daher klar für die Therapie, vor allem bei Senioren.

Knapp 14 % der Bevölkerung von Mecklenburg-Vorpommern leiden an einer subklinischen Hyperthyreose, wie die SHIP-Studie zeigte. Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen, wobei die Prävalenz einer TSH-Suppression < 0,3 mU/l mit dem Alter deutlich ansteigt und im Senium latente Hyperthyreosen dominieren. Die Betroffenen haben häufig atypische Symptome wie Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schwäche oder eine depressive Stimmungslage.

Schon die leichte Hyperthyreose ist mit erheblichen Risiken verbunden, betonte der Endokrinologe Professor Dr. Matthias Schott vom Universitätsklinikum Düsseldorf. Dazu gehört das vermehrte Auftreten von Vorhofflimmern. In einer Studie verdreifachte sich...

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