Bei blutigem Erbrechen rasch intervenieren

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Eine erosive Gastritis – hier mit ausgeprägter Hämatinbildung – zählt zu den häufigsten Ursachen einer oberen GI-Blutung. © Albertinen-Krankenhaus Hamburg/ endoskopiebilder.de

Akute Blutungen des oberen Gastrointestinaltrakts erfordern rasches Handeln. Neben Blutungszeichen sind Puls, Blutdruck, Hb-Wert und Komorbiditäten erste wichtige Hinweisgeber für das weitere Vorgehen.

Peptische Ulzera sowie Gastritiden und Ösophagusvarizen sind die häufigsten Ursachen für Blutungen des oberen Gastrointestinaltrakts. Diese Hämorrhagien verlaufen oftmals schwer und müssen meist stationär abgeklärt bzw. behandelt werden. Eine rasche Erstuntersuchung ist daher obligat, schreiben Emma Sverdén von der gastroenterologischen Chirurgie des Karolinska Universitätskrankenhauses in Stockholm und ihre Kollegen.

Typische Symptome sind Teerstuhl, Erbrechen von frischem oder kaffeesatzartigem Blut sowie abdominelle Schmerzen, erklären die Autoren. Patienten mit erhöhter Herzrate, niedrigem Blutdruck, beginnender Bewusstseinstrübung oder Atemwegsverlegung sind sofort stationär zu...

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