Bei jedem zehnten Medizinstudenten
 besteht Selbstmordgefahr!

Autor: Dr. Anna-Lena Krause

27 % der Medizinstudenten sind depressiv – was die Universitäten falsch machen. © fotolia/Antonioguillem

Unter Medizinstudenten sind Depressionen nicht selten, doch nur selten suchen sich die Betroffenen Hilfe. Dies wirkt sich auch auf das weitere Berufsleben aus. Höchste Zeit darüber nachzudenken, was sich im Medizinstudium ändern muss.

Um die psychische Gesundheit zukünftiger Ärzte steht es schlecht. Wie schlecht – das wurde in einem sys­tematischen Review mit insgesamt 122 356 Medizinstudenten aus aller Welt untersucht. Von den Studienteilnehmern kamen 2236 aus Deutschland.

27,2 % des Gesamtkollektivs litten an Depressionen oder depressiven Symptomen. 11,1 % dachten sogar darüber nach, sich das Leben zu nehmen. Nur 15,7 % der Betroffenen holten sich psychia­trische Hilfe. Die depressiven Symptome verstärkten sich zu Beginn des Studiums im Mittel um 13,5 %. Bis zum Abschluss änderte sich die Prävalenz kaum.

Bei den Assistenzärzten
 sieht es nicht besser aus

Die Analyse knüpft an eine weitere Untersuchung an, nach...

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