Bei Stuhlinkontinenz helfen Beckenbodentraining, Flohsamen und feuchtes Toilettenpapier

Autor: Dr. Elke Ruchalla

Training der Beckenbodenmuskulatur bessert auch die Wahrnehmung von Dehnungsreizen im Rektum. © von Lieres – stock.adobe.com

Die Stuhlinkontinenz ist gesichert – was nun? Meist kommen Sie mit einer konservativen Stufentherapie schon ziemlich weit. Doch damit sie gelingt, muss der Patient selber aktiv werden.

Die Behandlung einer Stuhl­inkontinenz fängt damit an, dass Sie dem Patienten erklären, was bei ihm „nicht stimmt“. Denn wenn der Betroffene nicht versteht, warum er welche Maßnahmen befolgen soll, geht der Therapie­erfolg oft flöten, betonen Dr. Peter Studer von der Universitätsklinik für viszerale Chirurgie und Medizin des Inselspitals Bern und seine Kollegen. Die weitere Therapie bauen Sie auf

  • Ernährung und Verhalten
  • Hygiene
  • Training und
  • Medikamente

Erst wenn das alles ausgereizt ist, kommen invasivere Maßnahmen ins Spiel.

Die Ernährung bildet den Grundpfeiler der Therapie, meinen die Schweizer Kollegen. Der Patient sollte auf alles verzichten, was die Kontinenz beeinträchtigt....

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