Bronchiektasen: Nicht alles ist idiopathisch

Autor: Dr Angelika Bischoff

Bronchiektasen verdienen eine gründliche Diagnostik. Bronchiektasen verdienen eine gründliche Diagnostik. © stockdevil – stock.adobe.com

Bronchiektasen darf man nicht einfach hinnehmen. Immer sollte sorgfältig nach der Ätiologie gefahndet werden. Denn einige Ursachen lassen sich behandeln, was durchaus die Prognose beeinflussen kann.

Die permanente Dilatation der Bronchien bedingt die wichtigsten Symptome von Bronchiektasen, nämlich produktiven Husten und rezidivierende Infektionen. Die Aussackungen sind die gemeinsame Endstrecke einer Reihe von pulmonalen Erkrankungen. Sie können z.B. postinfektiös auftreten oder mit COPD, primärer ziliärer Dyskinesie, allergischer bronchopulmonaler Aspergillose, Immundefizienz oder Bindegewebserkrankungen assoziiert sein. Pathophysiologisch haben sie chronische Entzündung, gestörte mukoziliäre Clearance und strukturelle Lungenschädigung gemeinsam, schreiben Martina Contarini vom Department for Pathophysiology and Transplantation der Universität Mailand und Kollegen.

Die HRCT gilt...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.