Checkpoint-Inhibition eröffnet neue Therapiedimensionen bei SCLC

Autor: Dr. Claudia Schöllmann

Die Immuntherapie schlägt beim Lungenkrebs Wurzeln. © iStock/blueringmedia

Bisher hat der Einsatz von PD1/PD-L1-Immuncheckpoint-Inhibitoren v.a. die Erstlinienbehandlung des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms revolutioniert. Aber auch in der Behandlung des kleinzelligen Bronchialkarzinoms ist die Wirkstoffklasse mittlerweile vertreten.

Eine aktualisierte Analyse der Studie IMpower133 nach median 22,9 Monaten bestätigt: Patienten mit fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkarzinom (SCLC) profititieren mit einem stabilen Überlebensvorteil von der Addition des Checkpoint-Inhibitors Atezolizumab zur Standard-Erstlinientherapie mit Carboplatin plus Etoposid. Nach 18 Monaten lebten unter dem Einfluss der Dreifachkombination noch 34 % der Teilnehmer im Vergleich zu 21 % unter der alleinigen Chemotherapie, so Professor Dr. Michael Thomas, Universitätsklinikum Heidelberg.

Ähnliche Überlebensdaten wurden laut dem Referenten auch in der CASPIAN-Studie mit Chemotherapie plus Durvalumab im Vergleich zur alleinigen Chemo erreicht...

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