Chronisch mesenteriale Ischämie: Unterernährt trotz Appetit

Autor: Dr. Alexandra Bischoff

Typische Anzeichen sind Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung nach einer Mahlzeit. © iStock/krisanapong detraphiphat

Aus Angst vor postprandialen Beschwerden essen Patienten mit chronischer mesenterialer Ischämie permanent zu wenig. Anders als bei Krebsleiden haben sie aber durchaus Appetit. Symptomatische Betroffene brauchen eine Revaskularisation.

Die chronische mesenteriale Ischämie (CMI) entsteht aufgrund von Stenosen oder chronischen Verschlüssen des Truncus coeliacus, der A. mesenterica superior und inferior. Die häufigste Ursache sind athero­sklerotische Plaques (> 90 %). Rauchen, Hypertonie, Dyslipid­ämie sowie hohes Lebensalter begünstigen die Entstehung. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.

Meist kompensieren Anastomosen zwischen den Gefäßterritorien selbst hochgradige Stenosen oder Verschlüsse, sodass die Erkrankung symptomlos bleibt und nur zufällig entdeckt wird. Die Prävalenz der asymptomatischen CMI wird bei Erwachsenen auf 14–15 % geschätzt. Bei Patienten mit PAVK oder abdominellem Aortenaneurysma findet sie...

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