Chronisch müde heißt nicht gleich Fatigue

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Die Unfähigkeit, Beruf- und Privatleben aufrechtzuerhalten, zählt zu den Hauptkriterien einer Chronischen Fatigue. © fotolia/Robert Kneschke

Die unterschiedlichen Diagnosekriterien stellen Kollegen bei Verdacht auf chronisches Müdigkeitssyndrom vor eine Herausforderung. Doch egal ob CFS oder Symptom einer Depression: Bewegung, Antidepressiva und Psychotherapie helfen.

Die Beschwerden eines chronischen Müdigkeits- oder Erschöpfungssyndroms (Chronic Fatigue Syndrome, CFS) überlappen mit denen von Depressionen und somatoformen Störungen. Dies ist einer der Gründe, warum epidemiologische Angaben zum CFS schwanken, die Prävalenz liegt geschätzt unter 1 %. Die Pathogenese ist unklar, es fehlt bei bildgebenden Befunden an Entitäts-Exklusivität, bemängelt Professor Dr. Jens D. Rollnik vom Institut für neurorehabilitative Forschung der BDH-Klinik in Hessisch Oldendorf. Ein weiteres Manko: Es gibt keine schlüssigen Hinweise auf eine infektiologische, immunologische, genetische oder andersgeartete spezifische Ursache.

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