COPD: Im oligosymptomatischen Krankheitsstadium kann man am meisten gewinnen

Autor: Manuela Arand

Bisher hat sich die COPD-Therapie darauf beschränkt, Symptome zu lindern und Exazerbationen zu verhindern. Bisher hat sich die COPD-Therapie darauf beschränkt, Symptome zu lindern und Exazerbationen zu verhindern. © iStock/Visual Generation

Wenn der COPD-Patient hustet und kurzatmig wird, kommt eine krankheitsmodifzierende Intervention schon zu spät. Um das Vollbild gar nicht erst manifest werden zu lassen, gilt es, früh einzugreifen. Dazu muss aber klar sein, was unter früher COPD zu verstehen ist.

Ein aktueller Vorschlag1 definiert die frühe COPD anhand von Spirome­trie- und CT-Befunden. So muss bei einem unter 50-Jährigen Raucher oder Exraucher mit mindestens zehn Packungsjahren der Quotient FEV1/FEVC unterhalb des unteren Normbereichs liegen oder der FEV1-Abfall beschleunigt sein (≥ 60 ml/Jahr). Alternativ oder zusätzlich ist das CT auffällig (Emphysem, air trapping, Bronchialverdickung). Entscheidend dabei: Objektiv messbare Veränderungen signalisieren, dass der Patient gefährdet ist, das Vollbild COPD zu entwickeln, Symptome spielen dabei keine Rolle. Ob man das Ganze frühe COPD, Prä-COPD oder GOLD-Stadium 0 nennt, ist Geschmackssache.

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