COPD: Diese neuen Kriterien sind treffsicherer als die von GOLD

Autor: Manuela Arand

Werden im CT Emphyseme sichtbar, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine COPD vorliegt. Werden im CT Emphyseme sichtbar, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine COPD vorliegt. © Science Photo Library/Zephyr

US-Kollegen schlagen eine neue Definition der COPD vor, die Patienten umfassend und prognoserelevant charakterisieren soll. Der Charme dieses Ansatzes: Er stützt sich auf eine Diagnostik, die meist sowieso gemacht wird.

Ein Problem, vor dem Ärzte in der Betreuung von COPD-Patienten stehen, ist die enorme Heterogenität des Krankheitsbildes. Die äußert sich unter anderem darin, dass die Lungenfunktion bei manchen sehr schnell und bei anderen kaum oder gar nicht nachlässt. Bei einem Tiffeneau-Index über 0,7 gelten selbst Patienten mit hoher Symptomlast und/oder typischen Befunden in der Bildgebung als nicht COPD-krank – eine unbefriedigende Situation, denn dieser Gruppe kann der Arzt keine evidenzbasierte Diagnose und Therapie anbieten.

PRISm als Frühstadium der COPD interpretieren?

Dasselbe betrifft Menschen, die trotz deutlich reduzierter FEV1 das Diagnosekriterium nicht erfüllen, weil die FVC…

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