Demenztherapie: Kausal und früh statt symptomatisch und spät behandeln

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Es ist gar nicht einmal so einfach, ein wirksames Medikament gegen Demenzen zu finden, daher muss die Krankheit weiter erforscht werden. Es ist gar nicht einmal so einfach, ein wirksames Medikament gegen Demenzen zu finden, daher muss die Krankheit weiter erforscht werden. © iStock/wildpixel

Bis 2025 eine kausale Therapie gegen Demenz zur Verfügung haben – das fordern die G8-Staaten. Doch seit 2003 hat kein neues Antidementivum die Zulassungshürde genommen. Nun stehen einige Phase-3-Studien vor dem Abschluss. Allerdings bleiben diverse Probleme.

Mit dem demografischen Wandel wird es Schätzungen zufolge 2055 knapp drei Millionen Demente hierzulange geben. Die Zahl der Antidementiva stagniert jedoch seit Jahren auf einem sehr überschaubaren Niveau, stellen Dr. Patrick Müller vom Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen in Magdeburg und Kollegen fest. Zur Verfügung stehen in den frühen klinisch manifesten Phasen derzeit die Acetylcholinesterasehemmer Galantamin, Donezepil und Rivastigmin, in den mittleren und späten Phasen kommt der NMDA*-Rezeptorant­agonist Memantin zum Einsatz. In den Frühstadien können laut deutscher S3-Demenzleitlinie zusätzlich hoch dosierte Ginkgo-biloba-Präparate probiert werden.

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