Altersepilepsie Der Kampf mit den Alterskrämpfen

Autor: Friederike Klein

Neu auftretende Krampfanfälle im Alter bedeuten nicht automatisch Epilepsie. Neu auftretende Krampfanfälle im Alter bedeuten nicht automatisch Epilepsie. © Science Photo Library/Pasieka, Alfred

Haben Krampfleiden bei Jüngeren häufig nicht-läsionelle Ätiologien, ändert sich das im Alter zunehmend. Über 60-Jährige weisen als Ursachen für neu aufgetretene Epilepsien am häufigste zerebrovaskuläre Erkrankungen auf. Die Differenzialdiagnostik ist oft schwierig und man muss altersspezifische Aspekte berücksichtigen.

Im höheren Lebensalter spielen insbesondere symptomatische Anfälle – früher als Gelegenheitsanfälle bezeichnet – , Synkopen und transitorische ischämische Attacken eine Rolle, erläuterte Prof. Dr. Yvonne Weber, Leiterin der Sektion Epileptologie an der Klinik für Neurologie der RWTH Aachen.

Bei den symptomatischen Anfällen von älteren Menschen sind als Trigger vor allem Hypo- und Hyperglykämie und Elektrolytentgleisungen wie Hyponatriämie zu nennen. Zu weiteren Auslösern zählen passagere zerebrale Läsionen wie Stauungsinfarkte bei Sinusvenenthrombose, kleinere Ischämien und Blutungen ohne Residuen oder der Zustand nach Lyse. Anfälle aufgrund solcher Trigger führen aber nicht zur Diagnose

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