Diabetes: Thrombozytenhemmer senkt das Risiko für eine frühe Präeklampsie

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Um einer Präeklampsie vorzubeugen, scheint ASS eine gute Wahl zu sein. © iStock/artursfoto

Schwangere mit präkonzeptionellem Diabetes tragen ein besonders hohes Präeklampsie-Risiko. Eine ASS-Prophylaxe kann diese Frauen schützen. Doch welche Dosis ist optimal?

Den Nutzen der vorbeugenden Einnahme von Acetylsalicylsäure belegt eine Metaanalyse der Daten von mehr als 20 000 Schwangeren aus 45 randomisierten und kontrollierten Studien, die der Kieler Diabetologe Dr. Helmut Josef Kleinwechter vorstellte. Behandelt wurde mit Dosierungen zwischen 50 und 150 mg. Bei einem Beginn der ASS-Einnahme vor der 16. Schwangerschaftswoche wurden gleich drei Parameter dosisabhängig verbessert.

Von der 11. bis 36. SSW 150 mg am Tag

Das relative Risiko für eine Prä­eklampsie sank um 43 %, das Risiko für eine schwere Präeklampsie um 53 % und das für eine fetale Wachstumsretardierung um 44 %. Deutlich weniger effektiv war die Einnahme nach der 16. SSW. Sie...

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