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Digitalisierung „Diabetologie als Vorreiter in der Medizin?“

Interview Autor: Günter Nuber

Schnelle Hilfe bei Depressionen? Meist Fehlanzeige. DiGA können in einer Notsituation und auch auf längere Sicht unterstützen. (Agenturfoto) Schnelle Hilfe bei Depressionen? Meist Fehlanzeige. DiGA können in einer Notsituation und auch auf längere Sicht unterstützen. (Agenturfoto) © Paolese – stock.adobe.com

Menschen mit Diabetes mellitus haben ein doppelt so hohes Risiko für eine Depression. Ist die Diagnose gestellt, dauert es oft viel zu lange, bis die passende psychotherapeutische Hilfe gefunden wird. Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Bernd Kulzer (Bad Mergentheim) ist 1. Vorsitzender der AG Diabetes & Psychologie der DDG. Wir sprachen mit ihm über Häufigkeiten und die Rolle, die digitale Gesundheitsanwendungen spielen können bei Diabetes und Depression.

Wie viele Menschen mit Diabetes mellitus haben depressive Verstimmungen bzw. eine depressive Symptomatik – im Vergleich zur Normalbevölkerung?

Prof. Dr. Bernd Kulzer: Menschen mit Diabetes haben im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein etwa zwei- bis dreifach höheres Risiko, an einer Depression zu erkranken. Etwa jede 8. – 10. Person mit Diabetes weist aktuell eine Depression auf – insgesamt mehr als eine Million Menschen mit Diabetes. Die zusätzliche Zahl der Personen, die eine erhöhte Depressivität, aber nicht das klinische Vollbild einer Depression aufweisen, wird auf circa 15 – 20 % geschätzt.

Betrifft dies mehr Menschen mit Typ-2-Diabetes oder mit Typ-1-Diabetes?

Interessanterweise…

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