Differenzialdiagnose bei chronischer Diarrhö

Autor: Dr. Elke Ruchalla

Auch Medikamente sind gar nicht selten für Diarrhöen verantwortlich, aber auch so „harmlose“, teils frei verkäufliche Substanzen. Auch Medikamente sind gar nicht selten für Diarrhöen verantwortlich, aber auch so „harmlose“, teils frei verkäufliche Substanzen. © iStock/K_Thalhofer

Hält der Durchfall beim Patienten mehr als vier Wochen an, kommt eine Vielzahl von Ursachen in Betracht. Ist es Morbus Crohn, Darmkrebs oder ein hartnäckiger Endoparasit? Anamnese, Blut-, Stuhl- und Atemtests helfen, die richtige Richtung zu finden.

Chronische Durchfallerkrankungen unterteilt man in osmotische und sekretorische Diarrhöen. Letztere unterscheiden sich je nachdem, ob es eine inflammatorische Komponente gibt oder nicht. Auch Medikamente sind gar nicht selten für Diarrhöen verantwortlich, vor allem klassische Zytostatika, aber auch so „harmlose“, teils frei verkäufliche Substanzen wie nicht­steroidale Antiphlogistika.

Seit Checkpoint-Inhibitoren in die Onkologie eingeführt wurden, müssen Sie außerdem an eine Auto­immunenteritis denken. Eine sorgfältige Medikamentenanamnese bringt in diesen Fällen Klarheit, schreiben Dr. Carmen Monasterio von der Klinik für Innere Medizin II am Universitätsklinikum Freiburg und Kollegen. ...

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