Anzeige

B-Zell-Lymphome DNA im Verdacht

Autor: Josef Gulden

Die Wirksamkeit hängt von den Genotypen ab. Die Wirksamkeit hängt von den Genotypen ab. © Production Perig – stock.adobe.com

Die Einführung von Rituximab hat die Prognose von Patienten mit B-Zell-Lymphomen erheblich verbessert. Allerdings profitieren nicht alle Erkrankten gleichermaßen von der Therapie. Ein Grund könnte im Genotyp von natürlichen Killerzellen zu finden sein.

Die Wirkung von Rituximab basiert unter anderem auf der Aktivierung natürlicher Killerzellen (NK), die sich gegen CD20-exprimierende Ziele richten. Ein Mechanismus, der auch als antikörperabhängige zelluläre Zytotoxizität bezeichnet wird. Die Abwehrfunktion der NK-Zellen wird unter anderem durch Killerzell-immunglobulinartige Rezeptoren (KIR) vermittelt, die mit HLA-Antigenen interagieren. Der KIR- und HLA-Genotyp könnte somit möglicherweise die Wirksamkeit von Rituximab beeinflussen. Forschende um Dr. ­Dominic Kaddu-Mulindwa, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg, untersuchten dies in einer retrospektiven Analyse zweier großer deutscher Lymphomstudien.

In der Phase-3-Untersuchung

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.
Anzeige