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Funktionelle Bewegungsstörung Erinnert an Tourette, ist es aber nicht

Autor: Dr. Andrea Wülker

Betroffene Kinder und Jugendliche fallen auf – kein Wunder, dass die Medien das Thema Tourette aufgegriffen und teils eigenwillig interpretiert haben. Betroffene Kinder und Jugendliche fallen auf – kein Wunder, dass die Medien das Thema Tourette aufgegriffen und teils eigenwillig interpretiert haben. © iStock/designer491

Tourette oder nicht Tourette? Hinter unwillkürlichen vokalen und motorischen Phänomenen steckt nicht immer ein Tourette-Syndrom. Mitunter liegt stattdessen eine funktionelle Bewegungsstörung vor. Die Differenzierung kann schwierig sein, ist aber entscheidend für eine adäquate Therapie.

Das Tourette-Syndrom ist eine neurologisch-psychiatrische Erkrankung, die sich durch motorische und vokale Tics äußert. Unter letzteren versteht man unwillkürliche Laut- und Wortäußerungen, die vom Hüsteln über Quieken und Grunzen bis zum lauten Schreien von Silben oder Wörtern reichen. Meist beginnt die Störung im Kindesalter. Fast immer macht sich die Symptomatik schleichend mit einfachen motorischen Abläufen wie Augenverdrehen, Blinzeln, Kopfrucken oder Grimassieren bemerkbar, schreiben Carolin Fremer und Kolleginnen von der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover. Komplexe motorische Abläufe, die verschiedene Muskelgruppen oder…

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