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Erste Gesichtstransplantation beim Menschen gelungen

Autor: Dr. Anna-Lena Krause

Um das Risiko einer Transplantat­abstoßung so weit wie möglich zu reduzieren, bedarf es einer aggressiven Desensibilisierungstherapie. Um das Risiko einer Transplantat­abstoßung so weit wie möglich zu reduzieren, bedarf es einer aggressiven Desensibilisierungstherapie. © iStock/Morsa Images

Im wahrsten Sinne des Wortes das Gesicht verlieren – eine unvorstellbare Tortur. Ein Patient hat sie gleich zweimal durchstehen müssen.

Aufgrund der Erbkrankheit Neurofibromatose Typ 1 ist einem Mann ein riesiger geflecht­artiger Tumor im Gesicht gewachsen. Nach dessen Exzision wird dem 35-Jährigen das Gesicht eines Verstorbenen transplantiert. Sechs Jahre später weist das Ärzteteam um Professor Dr. Laurent­­ Lantieri­ vom Pariser Hôpital Européen Georges Pompidou im Blut des Empfängers Antikörper gegen das Spendergewebe nach (u.a. Anti-HLA-B51).

Die Kollegen versuchen, die Abstoßungsreaktion mit Kortikosteroiden und Antithymozytenglobulin zu bremsen – vergebens. Knapp zwei Jahre später ist die Nekrose so weit fortgeschritten, dass das schmerzende und infizierte Donorgesicht vollständig entfernt werden muss. Der Patient…

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