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Fettleber bei Normalgewicht durch erworbene Lipodystrophie?

Autor: Maria Fett

Histologisch erkennt man die Lipodystrophie mit Inflammation des Unterhautfettgewebes. Histologisch erkennt man die Lipodystrophie mit Inflammation des Unterhautfettgewebes. © zVg

Eine 45-jährige Patientin mit Hautkrebs entwickelt im Zuge einer Checkpoint-Inhibitor-Therapie eine schwere nicht-alkoholische Fettlebererkrankung – obwohl sie mehr als 30 kg Körpergewicht während der Behandlung verliert. Dafür verantwortlich scheint eine bislang unbekannte Ursache der erworbenen Lipodystrophie. Eine Kasuistik.

Seit Kurzem wird darüber diskutiert, die nicht-alkoholische Fettleber (non-alcoholic fatty liver disease, NAFLD) in MAFLD umzubenennen. Mit dem neuen Terminus „metabolisch-assoziierte Fettlebererkrankung“ wolle man die Ursachen des Syndroms unterstreichen, heißt es: Übergewicht, Diabetes mellitus und andere stoffwechselrelevante Prozesse. Womöglich übersieht man damit jedoch Faktoren, die schweren Formen der NAFLD bei schlanken Personen zugrunde liegen. In diesen Fällen handelt es sich meist um genetisch bedingte oder erworbene Veränderungen des Unterhautfettgewebes (Lipodystrophie). Sie alle zeichnen sich durch einen massiven Verlust dieses Gewebes bei gleichzeitiger Zunahme der Fettmasse…

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