Fieberkrampf: Eltern grundsätzlich stationäre Aufnahme vorschlagen

Autor: Dr. Alexandra Bischoff

In 70 % der Fälle ist es ein einfacher Fieberkrampf, der weniger als 15 Minuten dauert. © iStock.com/Wavebreakmedia

Das Kind verliert das Bewusstsein und fängt an zu zucken – ein Fieberkrampf, der Albtraum aller Eltern. Der Anfall klingt meist ohne weitere Komplikationen ab. Trotzdem sollten Sie besonders empathisch vorgehen.

Ein Fieberkrampf wird von den Eltern als „maximal beängstigend“ empfunden. Deshalb ist es essenziell, dass der behandelnde Arzt einfühlsam und kompetent auftritt. Dazu gehört auch, genug Zeit für die Aufklärung der Eltern einzuplanen, um sie falls nötig in die individuelle Notfallmedikation einzuweisen, schreiben Dr. Michaela­ V. Bonfert von der Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. Hauner’schen Kinderspital München und Kollegen. Die Fieberreaktion ist ein Syndrom aus der Gruppe der epileptischen Gelegenheitsanfälle – keine Epilepsie.

Die Krämpfe treten bei etwa 2–6 % der Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren auf. Oft steckt hinter dem Fieber ein einfacher viraler...

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