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Gliflozine Gefährliche Stoffwechselentgleisungen durch SGLT2-Inhibitoren

Autor: Dr. Andrea Wülker

Am besten sollte gleichzeitig Insulin und Glukose gegeben werden, bis der Blutzucker leicht erhöht ist. Am besten sollte gleichzeitig Insulin und Glukose gegeben werden, bis der Blutzucker leicht erhöht ist. © nobeastsofierce – stock.adobe.com

Gliflozine bewirken viel Gutes, haben aber auch eine Schattenseite. Denn sie können potenziell lebensbedrohliche euglykäme Ketoazidosen auslösen.

Gliflozine wie Empagliflozin oder Dapagliflozin machen seit einiger Zeit eine steile Karriere in der Behandlung des Typ-2-Diabetes. Und nicht nur dort: Unabhängig von ihrer antidiabetischen Wirkung zeigten sie in Phase-3-Studien bei herz- und niereninsuffizienten Patienten überzeugende Effekte auf kardiovaskuläre Endpunkte. Somit finden die SGLT2*-Inhibitoren auch in der Kardiologie und Nephrologie zunehmend Beachtung, die Verordnungen dieser Sub­stanzgruppe steigen rasant an.

Gliflozine blockieren im proximalen Nierentubulus den natriumabhängigen Glukosetransporter SGLT2 und bewirken dadurch eine Glukosurie und Natriurese. Zudem induzieren sie eine hungerähnliche Ketogenese, wie Dr.…

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