GERD: Fundoplikatio erzielt gute Ergebnisse

Autor: Dr. Anne Benckendorff

Über die standardmäßige Behandlung hinaus gibt es auch noch weitere Möglichkeiten das Brennen zu mildern. © Adiano – stock.adobe.com

Etwa ein Drittel aller Patienten mit Sodbrennen spricht auf die Standardtherapie mit PPI nicht an. Betroffenen mit GERD-Symptomatik könnte ein Eingriff weiterhelfen.

Wenn sich Sodbrennen trotz PPI-Therapie nicht bessert, kann das verschiedene Gründe haben. Dazu gehören Nicht-Ansprechen der PPI, ösophagale Hypersensitivität bei physiologischem Reflux oder eine zugrunde liegende nicht-GERD-assoziierte ösophagale Störung (z.B. Achalasie) bzw. andere Erkrankung (z.B. kardiovaskulär). Lässt sich keine Ursache finden, liegt ein funktionelles Sodbrennen vor.

Gastroenterologen an Kliniken der Veterans Affairs in den USA untersuchten 200 Patienten mit PPI-refraktärem Sodbrennen.1 Nur bei 78 Patienten ließ sich mittels detaillierter Diagnostik (Endoskopie, ösophagale Biopsie, Ösophagusmanometrie und pH-Metrie-MII) ein refluxassoziiertes Sodbrennen feststellen....

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