Gestationsdiabetes: Fehler im gängigen zweistufigen Screening?

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Die Sensitivität des Glucose Challenge Tests liegt bei lediglich 66 %. © iStock/Halfpoint

Ob Hypertonie oder renale Schäden – neue Studien unterstreichen die postpartalen Gefahren eines Gestations­diabetes und damit die Relevanz des Screenings von Schwangeren. Das Problem: Ein Drittel der Betroffenen fällt mit der zweistufigen Abklärung durchs Raster.

Pro Jahr entwickeln 10 % mehr Frauen einen Gestationsdiabetes (GDM) als im Vorjahr. Dieser Zuwachs betrifft die vergangenen drei Jahre, wobei auch die steigenden Geburtenzahlen eine Rolle spielen. Auf 1000 Geburten kommen etwa 60 GDM-Fälle. Die Prävalenz steigt bei einem Lebensalter über 30 Jahre und bei einem BMI über 30 kg/m2 deutlich an, berichtete der Kieler Diabetologe Dr. Helmut­ Josef­ Kleinwechter­.

Zum Nachweis eines Gestationsdiabetes empfehlen die Mutterschafts-Richtlinien ein zweistufiges Vorgehen. An erster Stelle steht ein Screening mit 50 g Glukose, der Glucose Challenge Test (GCT). Er wird im Zeitraum zwischen 24+0 und 27+6 Schwangerschaftswochen durchgeführt, die...

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