Grob fahrlässige Hyposensibilisierung hat 26-Jährigen zum Apalliker gemacht

Autor: Birgit Maronde

Katzenallergie: Nach einer falschen Behandlung geht es in diesem Fall mittlerweile um 9 Millionen Euro Schadensersatz. © fotolia/Vasyl

Der Fall sorgte für Kopfschütteln und Entsetzen im Auditorium. Bei der spezifischen Immuntherapie eines Katzenallergikers machte ein Pneumologe so ziemlich alles falsch. Die bitteren Folgen für den Patienten: apallisches Syndrom, Tetraparese, Krampfanfälle und einiges mehr.

Ein 26 Jahre alter Türke stellt sich erstmals bei einem Pneumologen/Allergologen vor. Weil er innerhalb der Stadt umgezogen sei, brauche er nun einen „neuen“ Arzt, der die bereits begonnene Hyposensibilisierung auf Katze und Milben fortsetze. Der Mann betreibt einen Kiosk, ist Nichtraucher und hat nach eigenen Angaben keinen Kontakt mehr zu Katzen. Wie er berichtet, leidet er seit zehn Jahren unter Atemnot, weshalb er auch ein Rezept über Salbutamol benötigt.

Der Pneumologe verlässt sich auf die Aussagen des Patienten und beginnt die spezifische subkutane Immuntherapie (SCIT) ohne erneute Allergietestung und ohne die Befunde von dem zuvor behandelnden Arzt angefordert zu haben.

Lungenfunkt...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.